Verbreitung:
Bayern und Österreich (Salzburger Land).

Zuchtgeschichte:
Stammt wie die anderen Steinschafe vom Zaupelschaf ab. In den 1960er Jahren wurde es durch andere Rassen stark verdrängt. Im Mittelpunkt der Zucht steht deshalb die Generhaltung. Die bayerischen und österreichischen Linien werden vorerst getrennt geführt.

Derzeitiger Bestand:
ca. 350 Herdbuchtiere (2009)

Kennzeichen:
Klein- bis mittelrahmiges, feingliedriges Gebirgschaf. Dünne und kräftige Beine. Harte Klauen. Stirn meist von kurzer Wolle bedeckt. Grobe Mischwolle in allen Farben und Zeichnungen. Asaisonale Brunst.

Alpines Steinschaf

Besondere Eigenschaften:
Sehr fruchtbar. Robust, langlebig und genügsam. An Grenzertragsstandorte und hohe Niederschläge angepasst. Ausgeprägter Mutterinstinkt. Geringe Krankheitsanfälligkeit.

Gefährdungsgrad:
Extrem gefährdet